Städtepartner aus Igny zu Gast in Lövenich

 

Der Städtepartnerschafts-Club Igny - Stadtbezirk 3, Lövenich erfreut sich seit Jahren eines regen Austauschs seiner Mitglieder. In der Regel trifft man sich im Frühjahr oder Sommer. In diesem Jahr aber wagte man auf besonderen Wunsch der französischen Gäste eine Wochenend- Begegnung zum ersten Advent.

Trotz frühwinterlicher Temperaturen waren sage und schreibe 32 Mitglieder der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern vom 28. bis 30. November die Angebote der Kölner Weihnachtsmärkte zu erkunden. Dabei wurden von den Franzosen erstaunliche Leckereien entdeckt, wie z.B. Lebkuchen und Printen und Zimtsterne und Schillerlocken, dazu Gaumenfreuden wie gestampfter Grünkohl, alles wohl begossen mit Glühwein oder Kölsch, je nach Laune und Geschmack. Sehr bestaunt wurde auch „LA PATINOIRE“, die Eisbahn also, und kräftig applaudiert wurde der beschwingten Weihnachtsmusik auf dem Roncalliplatz. Auch für einen Besuch im Dom blieb noch Zeit, zu einem kurzen Gebet zum Beispiel oder der Betrachtung der ersten Krippenfiguren, des Dreikönigenschreins oder des erstaunlichen Kirchenfensters von Gerhard Richter.

Am Abend war der Tisch gedeckt für ein ausladendes Dîner im Gasthaus „Zur Schreckenskammer“ und Gelegenheit geboten für intensiven Gedankenaustausch und weitere Planungen. Denn im Raum stand schon die gedankliche Vorbereitung auf die Feier zum 50jährigen Bestehen der Partnerschaft Lövenich-Igny im Jahr 2017.    

Vor der Rückfahrt am Sonntag gab es noch zwei Führungen im Römisch-Germanischen Museum, eine in französischer und eine in deutscher Sprache unter anderem mit dem Schwerpunkt „römische Esskultur“, was dem Besuch auf den Weihnachtsmärkten eine feinsinnige Note gab.

Hans Josef Hummes,

Vorsitzender des Städte-Partnerschafts-Clubs Lövenich-Igny

Kurzbericht von Uta Christ über den Besuch unserer englischen Partner

vom 26.06. bis 30.06.2014

Am Abend des 26. Juni erwarteten wir die englischen Gäste am Flughafen, wo sie mit etwas Verspätung gut gelaunt eintrafen.

Am Freitag fand am Vormittag eine englischsprachige Führung im Kölner Dom statt. Der Nachmittag wurde zum Einkaufen oder Spazierengehen genutzt.

Am Samstag stand eine Führung durch die Innenstadt von Bonn auf dem Programm, die am Beethovenhaus endete. Nach der Mittagspause fuhren wir mit der Zahnradbahn zum Drachenfels hinauf. Leider war uns der Wettergott nicht hold, so dass wir im neuen Restaurant Zuflucht suchen mussten. Ein deftiges Abendessen im Gasthaus „Om Maat“ in Erpel beendete diesen erlebnisreichen Tag.

Am Sonntag ging es gegen Mittag nach Wegberg-Beeck zum Flachsmuseum. Dort erhielten wir in einer sehr anschaulichen englischen Führung einen interessanten Einblick in die Herstellung von Leinen.

Das gemeinsame Abendessen mit Gesangseinlagen im „Mathildenhof“ in Brauweiler war von einer ausgesprochen heiteren Atmosphäre geprägt.

Am Montagmorgen machten wir bei schönem Wetter eine Panoramafahrt auf dem Rhein, bevor es dann nachmittags zum Flughafen ging, wo wir uns von unseren Gästen auf herzlichste verabschiedeten.

Auch wenn die englischen Freunde aus gesundheitlichen Gründen nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen konnten, war die gemeinsame Begegnung ein schönes Erlebnis für alle Beteiligten.

 

                                

   Bericht von Uta Christ über den "Marche de la Bièvre" im Mai  2014

        

         Am 16.5.14 fuhren zwei Mitglieder mit dem Thalys nach Paris, um am Marche de la Bievre teilzunehmen. Marie Claude, Marie Therese und Denis begrüßten uns am Bahnhof Gare du Nord, um mit uns und einer bekannten Wandergruppe vom Eifelverein Monschau einen Rundgang durch Paris zu machen, was mit einer Abendfahrt auf der Seine endete. Sie führten uns durch nicht so bekannte Stadtteile und alle waren begeistert.

Nach einem ruhigen Tag in Igny und Umgebung ging es dann am Sonntag auf den 20 km langen Marche de la Bièvre, der wieder sehr gut organisiert war. Die Betreuung durch unsere Gastgeber war wie immer vorzüglich und das Wetter strahlte mit uns um die Wette.

 

 

Bildungsreise nach Usedom vom 31.Mai – 7.Juni 2014 

 

Am Vormittag des 31.Mai starteten wir unsere gemeinsame Reise mit 34 froh gestimmten Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einem sehr freundlichen Busfahrer mit dem schönen Namen Gaston um 8.oo Uhr in der Breslauer Straße in Köln. Gegen 17.30 Uhr kamen wir frohgelaunt an der Residenz Waldhaus in Zempin an. Nach der Zimmerverteilung wurden wir mit einem leckeren Abendessen verwöhnt.

Am Sonntag, 1.Juni, starteten wir zu einer Inselrundfahrt, auf der uns Frau Unger sehr freundlich und fachkundig begleitete. Die Fahrt erstreckte sich über die gesamte Insel bis zum südlichsten Punkt, dem kleinen Städtchen Usedom.

Am Montag, 2.Juni, stand die Fahrt nach Polen an. In Zinnowitz stieg unser Herr Dr.Abraham zu, der uns während der langen Fahrt nach Kolberg vieles über das Grenzgebiet erklärte. Zunächst erreichten wir Swinemünde. Die Grenzstadt in Polen ist durch den Fluß getrennt. Da es keine Brücke gibt, rollt der gesamte Verkehr über die Fähre, die ständig im Einsatz ist. Dazu mussten wir alle aussteigen und zu Fuß auf die Fähre gehen. An einem Aussichtspunkt erhielten wir einen Blick über das Haff. Dann fuhren wir weiter durch Wollin bis nach Kolberg, dort legten wir eine Pause ein. Diese Stadt wurde im Krieg stark zerstört. Nur hier und da konnten wir etwas vom Charme dieser Stadt erahnen. Durch die lange Fahrerei im Bus war es für alle der anstrengendste Tag unserer gemeinsamen Reise.

Am Dienstag, 3.Juni – am gesetzlich vorgeschriebenen Ruhetag für unseren Busfahrer – konnten wir, je nach Lust und Laune, selbst etwas unternehmen. Gegen Abend, als wir wieder zum Abendessen zusammenkamen, gab es einen regen Austausch über die diversen Aktivitäten: Besuch der Stadt Greifswald – Fahrt nach Peenemünde – Ausflug nach Ahlbeck oder Heringsdorf oder ganz einfach Aufenthalt am Strand mit einem geliehenen Strandkorb. Ganz offensichtlich wurde es keinem langweilig.

Am Mittwoch, 4.Juni, starteten wir unmittelbar nach dem Frühstück in Richtung der Stadt Stettin, die am nördlichsten Punkt der Oder liegt und rund 400.000 Einwohner hat. Bei dieser Fahrt begleitete uns wieder Herr Dr.Abraham, der uns während der Hinfahrt sehr interessante Erläuterungen gab. In Stettin erhielten wir zunächst vor dem prächtigen Bau des Museum Naradowa ausführliche Informationen. Dann begaben wir uns zu einer ausführlichen Stadt-führung mit einer Kaffepause im gewaltigen Hochhaus, wo wir einen tollen Rundblick über die Stadt Stettin erhielten.

Am Donnerstag, 5.Juni, war unser Ziel Stralsund. Dort angekommen setzte der erste und einzigste Regen unserer gemeinsamen Woche ein. Diese Regenzeit war glücklicherweise nur von kurzer Dauer. Frau Unger erklärte uns alles Sehenswertes. Nach einer Mittagspause fuhren wir über den Rügen-Damm auf die schöne Insel Rügen. Nach einer kleinen Rundfahrt über die Insel fuhren wir gemeinsamen mit der Attraktion der Insel: dem Rasenden Roland.

Am Freitag, 6.Juni, dem letzten Tag unserer gemeinsame Woche, ging die Fahrt vormittags wieder nach Stralsund. Dort fuhren wir mit einem großen Dampfer zur Insel Hiddensee. Dort führte uns Frau Unger mit ihren Erklärungen über die Insel. Am Nachmittag ging es über Schaprode wieder zurück nach Zempin.

Und am Samstag, 7.Juni, starteten wir nach dem Frühstück wieder in Richtung Köln.

Wir alle waren begeistert über die gemeinsame Woche, über die sehr guten Bedingungen in unserer Residenz Waldrast und die ganze „Rundumversorgung“, über die Organisation, die von Herrn Blömer stets in Abstimmung mit uns sehr harmonisch abgewickelt wurde.

Besonders erfreulich war der freundschaftliche und vertraute Umgang aller Mitreisenden während der gemeinsamen Woche !

Es war eine sehr schöne Zeit !!!

(Hans Maas)