40 Jahre – Städte-Partnerschafts-Club – 24.September 2011

 

(Situation 2011 von Hans Maas)

 

Liebe Gäste, liebe Freunde und Mitglieder unseres Clubs,

 

Wir als Städte-Partnerschafts-Club haben 1971 die Pflege der Partnerschaften von der Gemeinde Lövenich übernommen. Das ist auch heute noch eine wichtige Feststellung.

Ich bin jetzt im 11.Jahr Geschäftsführer und kann mit Überzeugung sagen, dass wir uns im Vorstand nach wie vor an unsere Aufgabe erinnern und mit besten Kräften auch diese Aufgabe unter den vorhandenen Bedingungen erfüllen möchten.

Für den Vorstand ist es heute eine freudige Pflicht, diejenigen zu nennen, die als Mitglieder der ersten Jahre ganz wesentlich dazu beigetragen haben, dass unser Club heute noch lebendig ist.

Frau Inge Spoerer gehört neben den von Herrn Görres genannten Gründungsmitgliedern Frau Schlapka und Herr Meier zu den ersten Mitgliedern des Clubs.

Im selben Jahr wurden Ehepaar Elli und Lothar Springer, Herr Ulrich Hansen und Ehepaar Maria und Hans Wachten Mitglieder unseres Clubs.

In den Folgejahren 1973 - 1976 wurden Ehepaar Klein, Frau Dr.Standop, Frau Hick, Ehepaar Hage, Herr Frysch, Ehepaar Winkelheide, Ehepaar Kraushaar und Herr Möller Mitglieder unseres Clubs.

Viele neue Mitglieder wurden in den Folgejahren gewonnen und sehr viele sind heute auch hier. Das ist sehr schön !

Von den örtlichen Vereinen, die Mitglieder unseres Clubs sind, begrüßen wir herzlich vom SV Weiden den Vorsitzenden Herrn Faust und den Ehrenvorsitzenden Herrn Brennecke, die gemeinsam mit ihren Ehefrauen anwesend sind. Ebenso herzlich begrüßen wir vom Wintersportverein den Vorsitzenden Herrn Rapp und den 2.Vorsitzenden Herrn Steins und natürlich Herrn Peter Koslowski, den langjährigen Vors. des WSV und unseres Clubs.

Nun möchte ich unseren bisherigen anwesenden Vorsitzenden danken:

Hubert Görres (15 Jahre) – Peter Koslowski (8 Jahre) –

Joseph Winkelheide (4 Jahre) – Gerd Thoma (seit 2006)

 

Besonders begrüßen möchten wir heute abend auch unsere langjährige Geschäftsführerin Frau Karin Wonigeit die dieses Amt von 1991 – 2001 ausübte. 2001 wurde ich von Ihnen zum Geschäftsführer gewählt.

Ein herzlicher Dank sei auch allen bisherigen und jetzigen Referentinnen und Referenten für diesen ehrenamtlichen Dienst.

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich auch der Stadt Köln, d.h. unserem Stadtbezirk Lindenthal unserer Bezirksbürgermeisterin Frau Helga Blömer-Frerker, die unsere Arbeit wohlwollend begleitet und mit Hilfe des Rates des Stadtbezirks auch finanziell unterstützt. Und da muss ich gleich auch einen Dank an den früheren Bezirksvorsteher, Herrn Hubert Frysch, anschließen, der viele Jahre auch stellvertretender Vorsitzender unseres Club war.

Besondere Erwähnung verdient auch die Tatsache, dass etwa zeitgleich zur Gründung unseres Clubs ein Kreis politisch denkender Frauen die Idee hatte, einen Schüleraustausch mit unseren europäischen Nachbarn zu ermöglichen. Von Frau Cläre Hick, ein Mitglied der ersten Jahre, habe ich erfahren, dass sie als Lehrerin diese Idee gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Helga Wefels und den Schulleitern Herrn Theo Meier und Herrn Günter Kraushaar (alle bis heute Mitglieder unseres Clubs) umsetzten und möglich machten. Dieser Austausch wurde viele Jahre über unseren Club organisiert. Dabei entstanden Freundschaften zwischen den Jugendlichen, die zum Teil bis heute gehalten haben

Wir können nur hoffen, dass unsere Kinder, die den Austausch mit unseren Partnergemeinden intensiv miterlebt haben, heute ihren Kindern von diesem schönen Miteinander erzählen und weitergeben. Im späteren Verlauf – Mitte der 80er Jahre – haben ca. 20 der damals über 18-jährigen mehrere Jahre selbstständig einen Jugendaustausch mit Frankreich organisiert und durchgeführt, die sogenannten „dix-huits“.

Natürlich möchte ich auch etwas zur gegenwärtigen Situation unseres Clubs sagen. Unser Durchschnittsalter ist im Laufe der Jahre natürlich gestiegen.

Die Bereitschaft, sich in einem Städte-Partnerschafts-Club zu engagieren, hat sich im Laufe der Jahre gewandelt.

An vielen Schulen werden jahrgangsweise Besuche in unsere europäischen Nachbarländern organisiert, aber dieser ganz persönliche Kontakt, der in den Anfangsjahren unseres Clubs zu langjährigen Freundschaften führte, gibt es leider heute so nicht mehr. Tatsache ist, dass Schüler und Studenten heute für 19 € quer durch Europa fliegen. Da brauchen die uns nicht mehr. Und wie wir aus Erfahrung wissen, ist die Bindung an einen Club nicht mehr „in“ !

Das sind Tatsachen, die wir akzeptieren müssen.

 Eine kleine „zarte Pflanze“ könnte sich trotz alledem evtl. entwickeln.

Frau Sabine Fillinger, unsere Ansprechpartnerin in Igny, hat Kontakt zu einem Frechener Gymnasium geknüpft. Wir werden dieses Wachstum behutsam im Auge behalten und nach Kräften unterstützen. Frau Christ und Herr Hummes, unsere beiden Referenten für den französischen Austausch, kümmern sich um dieses Anliegen.

Einen wichtigen Aspekt möchte ich noch erwähnen. Unmittelbar nach der Wende organisierte Frau Karin Wonigeit 10 oder 11 Fahrten in die neuen Bundesländer mit dem einen oder anderen Abstecher in ein benachbartes Land im Osten und öffnete so unser Interesse am neuen Europa und natürlich auch am wiedervereinten Deutschland. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesen Fahrten waren sehr dankbar für diese Angebote.

In den letzten Jahre besuchten wir auf Einladung von Frau Ruth Hieronymie die europäischen Schaltzentralen Brüssel und Straßburg und nutzten auch die Angebote der Karl-Arnold-Stiftung mit einer Reise nach Berlin und in diesem Jahr nach Prag.

 m kommenden Jahr findet, wenn genügend Interesse besteht, eine Fahrt an den Bodensee statt. Auch hier ist eine große europäische Nahtstelle mit der Grenze zu unseren beiden Nachbarn Schweiz und Österreich.

Abschließend möchte ich Ihnen und Euch herzlich für das Dabeisein beim Fest danken. Wenn wir als Vorstand es auch nicht immer und überall jeder und jedem recht machen können, so sind wir bemüht, das zu tun, was in unseren Kräften steht. Und wenn es mal was zu meckern gibt, sagen Sie es uns und nicht denen, die es nichts angeht !

Ich wünsche Ihnen und uns allen noch ein schönes und frohes Fest !

 Hans Maas